Serra de Tramuntana GR 221: Puerto D’Andratx – La Trapa

Nochmal durch die Yachten und die Villen und dann endlich in den Wald.

Es geht direkt steil bergauf, dachte ich da noch, da war meine Definition von steil noch eine andere. Ein wunderschöner Wald. Einfach auch mal was anderes als zuhause.
Irgendwann bin ich wahnsinnig weit oben, Schilder, die den Weg anzeigen, gibt es nicht, und der Umweg in eine Sackgasse belohnt mich mit einer schönen Aussicht auf Puerto D’Andratx.

Schließlich finde ich ihn doch, den Pass Vermell, eine Grottenmadonna, der sicherheitshalber auch ein Madagascar-Pinguin beigemengt ist, schützt die Wanderer. Der erste Blick auf la Dragonera ist atemberaubend schön, die Sonne scheint mir gnädig ins Gesicht.
Danach geht es auf leicht findbaren Pfaden nach La Trapa, eine Trapistenklosterruine in den Bergen. Die letzten Meter dorthin müssen kletternd überwunden werden aber ein Seil ist angebracht und ich hangele mich nach oben.

Von oben ist die gesamte Struktur der großartigen Anlage zu sehen. Leider habe ich kein Foto gemacht.

Die Ruine ist voller Leute. Die Ornithologische Gesellschaft Mallorcas baut hier gerade ein Refugio aus. Später wird man mir berichten, dass das bereits seit 10 Jahren der Fall ist.

Ich treffe André und Valerie, Studenten aus Karlsruhe, die ebenfalls vorhaben, hier zu campen. Wir setzen uns in ein Blumenfeld unterhalb des Haupthauses und unterhalten uns lange über’s Wandern, das Leben und den ganzen Rest. Ich bin etwas erstaunt, denn die beiden campen im Tarp, haben aber trotzdem etwa 17 kg Gepäck dabei. Das liegt daran, dass sie Essensvoräte für sieben Tage von zuhause mitgebracht haben. Sachen gibt’s. Ich werde zu Linsen und getrockneten Tomaten eingeladen. Später kommen noch Angela und Micha (ich glaube aus Leipzig) dazu.

Die Nacht ist dafür ziemlich anstrengend. Es stürmt. Nachdem ich sichergestellt habe, dass mein Zelt stehen bleibt, mache ich mir Ohrenstöpsel rein, den der Lärm den die Zeltplanen erzeugen, ist ohrenbetäubend. Das nächste mal wird tiefer abgespannt. Trotz verminderten Lärms bekomme ich maximal drei Stunden Schlaf.

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